DAS Ereignis des Jahres – Le Printemps des Champagne

Das Ereignis des Jahres – und das ist keine Übertreibung

Von 17. bis 21. April fand in Reims wieder die Printemps des Champagne statt – man könnte sagen: das Champagner-Ereignis des Jahres. Unzählige Winzer haben sich in 28 Gruppen organisiert und veranstalten Verkostungen für das Fachpublikum. Winzer, Importeure, Sommeliers und Journalisten geben sich ein Stelldichein. Teilweise schon ab 8 Uhr früh bis meist 18 Uhr abends gilt es, Champagner zu verkosten, Winzern zuzuhören, Details zu notieren, Geschmacksrichtungen festzustellen und vor allem „den“ Champagner zu finden, der interessant, außergewöhnlich und anders ist.

Aber nicht nur Champagner wird verkostet: Auch Grundweine aus dem aktuellen Jahrgang sowie stille Weine, die sogenannten Coteaux Champenois, werden vorgestellt. Vor allem die Grundweine sind höchst interessant, da sich diese Verkostungsmöglichkeit sonst nur beim Winzer vor Ort bietet – und auch dort nicht immer.

Die genaue Anzahl kann ich nicht mehr nennen, aber es waren mindestens 300 Champagner, die in diesen vier Tagen verkostet werden konnten. Das ist eine ganze Menge, und deshalb muss man leider ausspucken. Anders geht es nicht. Diese Form des Verkostens kann durchaus anstrengend sein – und vor allem für die Zähne ist es kein Spaß. Das merkt man am Ende deutlich, und man ist gut beraten, danach den Zahnschmelz wieder aufzubauen 😎 .

Alte Bekannte

Natürlich ist die Printemps auch eine willkommene Gelegenheit, einige der Winzer wiederzusehen, die in meinem Programm sind. Das ist immer wieder eine große Freude – ein paar nette Worte auszutauschen und zu schauen, was die aktuellen Champagner so hergeben. Unter anderem habe ich Vincent Charlot, Elemart Robion, Benoît Déhu, Derot-Delugny, Gounel-Lassalle, Olivier Belin und Marlène Delong getroffen.

Die jungen Wilden

Es gibt größere und kleinere Verkostungen. Die kleineren sind insofern interessant, da sich dort auch die jungen „Wilden“ herumtreiben, wie ich sie gerne nenne – mehr oder weniger jüngere Winzer, die vielleicht erst seit ein paar Jahren Champagner produzieren und sich vom Alten, vielleicht Konservativen abheben wollen. Die Neues ausprobieren, alte Pfade verlassen und dadurch neue Wege gehen. Dort beginnt für mich die Spannung.

Es braucht natürlich einige Zeit, um all diese Eindrücke, Wahrnehmungen und Geschmackserfahrungen zu verarbeiten – aber eines ist schon jetzt klar: Die Vielfalt und die Qualität der Champagner waren noch nie so hoch wie im Augenblick. Das wird auf jeden Fall ein sehr spannendes Champagner-Jahr.

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